Euromünzen - Bundesadler

Kindergeld 2016

Es kursieren viele Gerüchte im Internet, und es wird eine teilweise unnötige Panik verursacht. Daher möchten wir, die Fakten für Sie zusammenfassen, damit Sie wissen was zu tun ist.

Wer bereits in 2015 Kindergeld bezogen hat wird es auch weiterhin bekommen, die Zahlungen werden zunächst nicht eingestellt. Im Laufe des Jahres 2016 sind die Steueridentifikationsnummern der Eltern sowie der betreffenden Kinder einzureichen. Sollte dies versäumt werden, sind die Kindergeldzahlungen zurückzuzahlen. Daher unser Tipp: Kümmern Sie sich bitte sofort um die Erledigung, damit es nicht in Vergessenheit gerät. Bei den Neuanträgen für das Kindergeld sieht es jedoch anders aus. Sollten bei einem Antrag in 2016 die Steuer-ID nicht mit angeben sein, wird die Auszahlung gar nicht erst veranlasst.

Steuerliche Identifikationsnummer verlegt, verloren oder vergessen? Auf der Internetseite des Bundeszentralamts für Steuern kann Sie nochmal angefordert werden. Ebenfalls werden dort alle Fragen rund um die Kindergeldänderungen 2016 beantwortet.

http://www.bzst.de/DE/Steuern_National/Kindergeld_Fachaufsicht/Kindergeldberechtigte/…

Look up 4 Finanzamt

Kapitalanleger aufgepasst – Abgeltungssteuer fällig ohne Steuer-ID

Freistellungsaufträge, die Banken vor 2011 ohne Angabe der Steueridentifikationsnummer erhalten haben, sind ab 2016 nicht mehr gültig.

Bei Kapitalerträgen unter 801 Euro (bei Zusammenveranlagung von Eheleuten 1.602 Euro) führen inländische Banken und Kreditinstitute keine Abgeltungssteuer in Höhe von 25 % an das Finanzamt ab. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass ein ordnungsgemäßer Freistellungsauftrag vorliegt. Die Banken stellen dann die Kapitalerträge der Abgeltungsteuer frei. Übrigens, der Freibetrag kann auch auf mehre Banken verteilt werden.

Sollten Ihrer Erträge den Freibetrag überschreiten, oder Sie haben die Aufteilung an verschiedene Banken nicht veranlasst, wird die Abgeltungssteuer fällig. Auch wenn dadurch die Einkommensteuer auf Kapitalerträge abgegolten ist heißt es nicht, dass Sie die Angelegenheit als erledigt betrachten sollten. Denn was ist, wenn ihr persönlicher Steuersatz niedriger als 25 % ist? Innerhalb Ihrer Einkommensteuererklärung können wir für Sie eine sogenannte „Günstigerprüfung“ durchführen und beantragen. In dem Fall versteuern Sie innerhalb Ihrer Erklärung die Kapitalerträge gemeinsam mit ihren anderen Einkünften und die bereits gezahlte Abgeltungsteuer wird auf die insgesamt zu zahlende Einkommensteuer angerechnet.